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Ein Jahr nach der Cannabis-Legalisierung: Bilanz und Ausblick
Seit rund einem Jahr ist der Besitz kleiner Mengen Cannabis in Deutschland legal. Eine aktuelle Analyse des MDR zeigt, dass die Legalisierung nicht die erhoffte Verringerung der Drogenkriminalität mit sich brachte. Stattdessen gibt es Bedenken hinsichtlich eines Anstiegs von Suchterkrankungen. Die Bilanz der Legalisierung wird weiterhin kontrovers diskutiert, wobei sowohl positive als auch negative Auswirkungen festgestellt werden.
„Hat das die Drogenkriminalität verringert, wie erhofft? Oder stiegen die Suchterkrankungen, wie befürchtet?“ - MDR
Zusammenfassung: Die Legalisierung von Cannabis hat nicht die erhofften Effekte auf die Drogenkriminalität, und es gibt Bedenken bezüglich steigender Suchterkrankungen.
Bürokratische Hürden in Waldshut-Tiengen
In Waldshut-Tiengen ist die anfängliche Euphorie über die Cannabis-Legalisierung aufgrund bürokratischer Hürden stark gesunken. Der Südkurier berichtet, dass viele Bürger frustriert sind, da die Umsetzung der Legalisierung durch langwierige Genehmigungsverfahren behindert wird. Die anfängliche Begeisterung für die neuen Möglichkeiten hat sich in Enttäuschung verwandelt, da die bürokratischen Anforderungen viele potenzielle Cannabis-Clubs und -Nutzer abschrecken.
„Die Euphorie in Waldshut-Tiengen ist wegen der Bürokratie längst verraucht.“ - Südkurier
Zusammenfassung: Die bürokratischen Hürden in Waldshut-Tiengen haben die anfängliche Euphorie über die Cannabis-Legalisierung stark gedämpft.
Schweiz: Neuer Entwurf zur Cannabis-Legalisierung
In der Schweiz hat die Sozial- und Gesundheitskommission des Nationalrates einen Entwurf für ein neues Cannabisgesetz in die Vernehmlassung gegeben. Ziel ist es, Erwachsenen den legalen Zugang zu Cannabis zu ermöglichen, während der Konsum nicht gefördert werden soll. Der Entwurf sieht vor, dass der Anbau und Verkauf von Cannabis reguliert werden, jedoch bleibt der Konsum für Minderjährige verboten.
„Die SGK-N will Erwachsenen den legalen Zugang zu Cannabis ermöglichen.“ - Schweizer Radio und Fernsehen
Zusammenfassung: Die Schweiz plant, den legalen Zugang zu Cannabis für Erwachsene zu ermöglichen, während der Konsum von Minderjährigen weiterhin verboten bleibt.
Cannabis-Club in Essen startet erste Ernte
Ein Cannabis-Club in Essen hat nun eine Anbau-Lizenz erhalten und plant, seine erste Ernte zum Jahresende durchzuführen. Die WAZ berichtet, dass der Club damit einen wichtigen Schritt in Richtung einer regulierten Cannabis-Nutzung geht. Die Mitglieder des Clubs sind optimistisch, dass die Ernte erfolgreich sein wird und die Qualität des Cannabis den Erwartungen entspricht.
„Erste Ernte zum Jahresende.“ - WAZ
Zusammenfassung: Der Cannabis-Club in Essen hat eine Anbau-Lizenz erhalten und plant seine erste Ernte zum Jahresende.
Steigende Drogenkriminalität im Allgäu
Der Polizeichef im Allgäu warnt vor einer „Kokain-Schwemme“ in der Region. Laut der Allgäuer Zeitung konsumieren mittlerweile mehr Menschen Kokain als noch vor wenigen Jahren. Diese Entwicklung hat die Behörden alarmiert und führt zu verstärkten Kontrollen und Maßnahmen gegen die Drogenkriminalität.
„Polizeichef spricht von ‚Kokain-Schwemme‘.“ - Allgäuer Zeitung
Zusammenfassung: Im Allgäu wird ein Anstieg des Kokainkonsums festgestellt, was die Polizei zu verstärkten Maßnahmen gegen Drogenkriminalität veranlasst.
Vernehmlassung zur Cannabis-Legalisierung in der Schweiz
Die Nationalratskommission in der Schweiz hat die Vernehmlassung zu einem neuen Cannabisgesetz eröffnet. Bis zum 1. Dezember können sich Interessierte zu den Vorschlägen äußern. Der Entwurf sieht vor, dass der Anbau und Verkauf von Cannabis reguliert wird, während der Konsum nicht gefördert werden soll.
„Bis zum 1. Dezember können sich Interessierte zu den Vorschlägen äußern.“ - Radio BeO
Zusammenfassung: In der Schweiz läuft die Vernehmlassung zu einem neuen Cannabisgesetz, das den Anbau und Verkauf regulieren soll.
Prozess gegen Cannabis-Händler in Oldenburg
Ein 35-Jähriger wurde in Oldenburg mit 40 Kilo gestrecktem Cannabis erwischt und steht nun vor Gericht. Der Prozess könnte zu einer Haftstrafe von rund drei Jahren führen. Besonders besorgniserregend ist, dass das gefundene Cannabis mit synthetischen Cannabinoiden versetzt war, die gesundheitliche Risiken bergen.
„Der Prozess könnte bald ein Urteil bringen.“ - NWZonline
Zusammenfassung: Ein 35-Jähriger steht in Oldenburg wegen des Handels mit 40 Kilo gestrecktem Cannabis vor Gericht, was zu einer möglichen Haftstrafe führen könnte.
Studie zu Cannabis-Konsumenten in Deutschland
Eine aktuelle Studie zeigt, dass immer mehr Cannabis-Konsumenten in Deutschland ihren Stoff aus legalen Quellen beziehen. Laut der Erhebung des Instituts für Suchtforschung stammen 88 Prozent des Cannabis aus Eigenanbau oder Apotheken. Dies wird als Erfolg des Konsumcannabisgesetzes von 2024 gewertet.
„88 Prozent der befragten Erwachsenen bezogen ihr Cannabis hauptsächlich aus einer legalen Quelle.“ - RND.de
Zusammenfassung: Eine Studie zeigt, dass der Großteil der Cannabis-Konsumenten in Deutschland ihren Stoff aus legalen Quellen bezieht, was als Erfolg der Legalisierung gewertet wird.
Probleme für Cannabis-Clubs in Bayern
In Bayern sehen sich Cannabis-Clubs mit erheblichen bürokratischen Hürden konfrontiert. Der Vorstand der Anbauvereinigung franken.Cannabis erhebt schwere Vorwürfe gegen die Behörden, die die Nutzung ihrer Halle für den Anbau und die Abgabe von Cannabis untersagt haben. Dies könnte das Ende für den Verein bedeuten.
„Die Untersagung hat nach meiner Ansicht mit Rechtsstaatlichkeit nichts mehr zu tun.“ - Krautinvest
Zusammenfassung: Cannabis-Clubs in Bayern kämpfen gegen bürokratische Hürden, die ihre Aktivitäten stark einschränken.
Zollhunde entdecken große Menge Marihuana
Bei einer Kontrolle in Düsseldorf haben Zollhunde 52 Kilo Marihuana entdeckt. Diese Entdeckung zeigt, dass die Drogenbekämpfung weiterhin eine wichtige Aufgabe für die Behörden darstellt. Die Zollbeamten setzen ihre Kontrollen fort, um den illegalen Drogenhandel zu bekämpfen.
„Zollhunde Fiete und Kim erschnüffeln 52 Kilo Marihuana.“ - WDR
Zusammenfassung: Zollhunde haben in Düsseldorf 52 Kilo Marihuana entdeckt, was die fortwährenden Bemühungen der Behörden im Kampf gegen Drogenkriminalität unterstreicht.
Quellen:
- Ein Jahr später: Wie wirkt sich die Cannabis-Legalisierung aus?
- Cannabis-Legalisierung: Die Euphorie in Waldshut-Tiengen ist wegen der Bürokratie längst verraucht
- Cannabislegalisierung: Cannabisgesetz geht in die Prüfung
- Cannabis-Club in Essen hat Anbau-Lizenz und Halle: „Erste Ernte zum Jahresende“
- Neue Volksdroge? Polizeichef aus dem Allgäu spricht von „Kokain-Schwemme“
- Kommission eröffnet Vernehmlassung zur Cannabis-Legalisierung
- Kai Wegner über Cannabis: „Da war ich 19 oder 20“
- Angeklagter mit 40 Kilo Cannabis auf Wildeshauser Raststätte erwischt
- Studie: Konsumenten beziehen Cannabis größtenteils aus legalen Quellen
- Boykottieren die bayerischen Behörden die Cannabis-Clubs?
- Zollhunde Fiete und Kim erschnüffeln 52 Kilo Marihuana bei Düsseldorf
- Kontrolle eines litauischen LKW auf A 57: Zollhunde erschnüffeln 52 Kilogramm Marihuana
- Mega-Fund auf A57: Fiete und Kim ziehen 52 Kilo Drogen aus Verkehr
- Zollhunde Fiete und Kim erschnüffeln 52 Kilo Marihuana bei Düsseldorf - Podcasts und Audios - Mediathek
- Zollhunde erschnüffeln Drogen für halbe Million Euro
- Zollhunde aus Essen und Düsseldorf erschnüffeln Drogen für halbe Million Euro
- Kommission eröffnet Vernehmlassung zur Cannabis-Legalisierung
- THC-Coach Müller: "Ich würde alles geben, dass ein zweiter Titel folgt""
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