Erfurts Cannabis-Club startet mit erster Ernte: Zwei Kilo Gras für 150 Mitglieder!

26.02.2025 49 mal gelesen 0 Kommentare

Premiere in Erfurt: Cannabis-Club gibt erste Ernte aus

In Erfurt hat der Cannabis Social Club erstmals Genusscannabis an seine Mitglieder ausgegeben. Laut MDR berichtete Schatzmeister Dennis Gottschalk, dass rund zwei Kilogramm Cannabis am ersten Tag verteilt wurden. Etwa 150 Mitglieder hatten sich vorab Zeit-Slots gebucht, um ihre Ration abzuholen. Die Abgabestelle wird ab März zweimal wöchentlich geöffnet sein. Der Anbau erfolgt in Hallen außerhalb der Stadt. Mitglieder zahlen sowohl einen Vereinsbeitrag als auch einen Betrag pro Gramm Cannabis. Weitere Clubs in Thüringen, wie in Weimar und Jena, stehen ebenfalls kurz vor der ersten Abgabe.

Die Legalisierung von Cannabis in Deutschland erlaubt seit April 2024 den Anbau von bis zu drei Pflanzen in Privatwohnungen und die Aufbewahrung von bis zu 50 Gramm. Auch nicht-kommerzielle Anbauvereinigungen wie der Erfurter Club dürfen gemeinschaftlich Cannabis anbauen. (Quelle: MDR, ZEIT Campus)

Weniger Anzeigen in Wilhelmshaven nach Cannabis-Legalisierung

Seit der Legalisierung von Cannabis im April 2024 verzeichnet die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland weniger Anzeigen wegen des Besitzes kleiner Konsummengen. Laut NWZonline erklärte Polizeioberkommissar Ole Peuckert, dass der Besitz von bis zu 50 Gramm in Wohnungen erlaubt ist, während Mengen zwischen 50 und 60 Gramm als Ordnungswidrigkeit gelten. Ab 60 Gramm wird es strafrechtlich relevant. Trotz der Legalisierung gibt es keine messbaren Auswirkungen auf den Schwarzmarkt.

Im Straßenverkehr gelten strenge Regeln: Ab einem THC-Grenzwert von 3,5 Nanogramm pro Milliliter Blut drohen Bußgelder von 500 Euro. Für Fahranfänger und bei Mischkonsum mit Alkohol sind die Strafen noch härter. Die Polizei betont, dass der Konsum von Cannabis die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen kann. (Quelle: NWZonline)

Unfallstatistik in Rheinland-Pfalz: Kein Anstieg durch Cannabis

Die Legalisierung von Cannabis hat laut der Allgemeinen Zeitung keine negativen Auswirkungen auf die Unfallstatistik in Rheinland-Pfalz. Zwischen April und Dezember 2024 wurden 173 Unfälle unter Cannabiseinfluss registriert, im Vergleich zu 235 im gleichen Zeitraum 2023. Verkehrsreferentin Caroline Schug betonte jedoch, dass die Zahlen erst ab 2025 aussagekräftiger werden könnten, da die Abgabemöglichkeiten erst Ende 2024 vollständig etabliert wurden.

Insgesamt verzeichnete Rheinland-Pfalz 2024 einen historischen Tiefstand bei Verkehrstoten und Verletzten. Innenminister Michael Ebling erklärte, dass das Land sich der Vision Zero verschrieben habe, mit dem Ziel, bis 2050 keine Verkehrstoten mehr zu verzeichnen. (Quelle: Allgemeine Zeitung)

Schlag gegen internationalen Drogenring

Dem Zollfahndungsamt Essen gelang ein bedeutender Schlag gegen einen internationalen Drogenring. Laut WDR Nachrichten wurde ein führendes Mitglied der Gruppierung in Madrid festgenommen. Bei den Durchsuchungen wurden Drogen, gefälschte Ausweisdokumente und Bargeld im Wert von über 17.000 Euro sichergestellt. Bereits im Oktober 2024 hatten Ermittler zehn weitere Verdächtige festgenommen und fast 300 Kilogramm Drogen sowie zwei Cannabis-Plantagen beschlagnahmt.

Erstmals wurde auch eine Produktionsanlage für THC-haltige Süßigkeiten entdeckt. Diese Produkte, die häufig online bestellt werden können, stellen für die Ermittler ein neues Geschäftsmodell dar. Die Ermittlungen gegen insgesamt 34 Beschuldigte dauern an. (Quelle: WDR Nachrichten)

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