Kippt die Cannabis-Legalisierung? Clubs zittern vor dem politischen Rückschritt!

28.02.2025 57 mal gelesen 0 Kommentare

Kiffen bald wieder verboten? Cannabis-Clubs fürchten sich vor dem Aus

Die Bundestagswahl hat für Unruhe unter den Cannabis-Clubs in Rheinland-Pfalz gesorgt. Laut einem Bericht von SWR Aktuell (Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/cannabis-clubs-in-rlp-sorge-vor-ende-legalisierung-kiffen-gras-hanf-100.html) hat die CDU angekündigt, die Teillegalisierung von Cannabis rückgängig machen zu wollen. Der Westerwälder Club "Westwood Cannabis Collective" hat bereits mehrere zehntausend Euro in den Anbau investiert und steht nun vor einer ungewissen Zukunft. Trotz der Unterstützung durch die lokale CDU-Bürgermeisterin und dem Landesamt für Soziales, das Bestandsschutz für die Lizenzen zugesichert hat, bleibt die Sorge groß. Auch andere Clubs wie "GrowFarm" in Speyer und "Cannabis Connection Mainz" setzen ihre Arbeit fort, während sie auf politische Entscheidungen warten.

Cannabis: Ministerium gibt zu – Kiffer-Unfälle werden nicht erfasst!

Die Bundesregierung hat eingeräumt, dass Verkehrsunfälle unter Cannabis-Einfluss bislang nicht gesondert erfasst werden. Wie die BILD berichtet (Quelle: https://www.bild.de/politik/inland/cannabis-ministerium-gibt-zu-kiffer-unfaelle-werden-nicht-erfasst-67c02bf3f0c49c5db213a996), gibt es keine bundesweiten Zahlen zu solchen Unfällen, obwohl seit April 2024 Cannabis legal ist. In Brandenburg stieg die Zahl der Unfälle unter Cannabis-Einfluss um 25 Prozent, in Bayern um 16 Prozent. CDU-Verkehrspolitiker Florian Müller kritisiert die Untätigkeit des Verkehrsministeriums und fordert eine schnellere Erfassung der Daten.

Cannabis-Gesetz vor Aus? Das sagen Polizei und Justiz in Schleswig-Holstein

Die Union aus CDU/CSU plant, die Teillegalisierung von Cannabis zurückzunehmen, was auch in Schleswig-Holstein für Diskussionen sorgt. Laut einem Bericht von shz.de (Quelle: https://www.shz.de/deutschland-welt/schleswig-holstein/artikel/cannabis-gesetz-polizei-und-justiz-in-sh-fordern-reformen-48404613) fordern Polizei-Gewerkschaft und Richterverband Reformen. Sie sehen die aktuelle Gesetzeslage kritisch und betonen die Notwendigkeit klarer Regelungen, um Missbrauch und rechtliche Unsicherheiten zu vermeiden.

Münchner Polizei meldet drastischen Anstieg von Drogenfahrten

In München hat die Polizei 2024 einen sprunghaften Anstieg von Fahrten unter Cannabis-Einfluss verzeichnet. Laut t-online - München (Quelle: https://muenchen.t-online.de/region/muenchen/id_100614378/muenchen-polizei-meldet-drastischen-anstieg-bekiffter-autofahrer.html) stieg die Zahl der Delikte um 47 Prozent im Vergleich zu 2023. Polizeivizepräsident Christian Huber führt dies auf die Legalisierung von Cannabis im April 2024 zurück und betont, dass die Polizei weiterhin gegen die Legalisierung ist.

Mit der Lizenz zum Anbau: Cannabis-Anbauverein in Hannover startet

In Hannover hat der Cannabis-Anbauverein "Hemp Heaven" mit dem Anbau von Cannabispflanzen begonnen. Die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtet (Quelle: https://www.haz.de/lokales/hannover/mit-der-lizenz-zum-anbau-cannabis-anbauverein-in-hannover-startet-OIGBURRQQRGAHBRAGBEVVVGVJQ.html), dass die ersten 80 Pflanzen bereits wachsen. Der Verein hofft, dass das Geschäftsmodell Bestand hat, und setzt auf die Unterstützung seiner Mitglieder, um die Legalisierung weiter voranzutreiben.

„Die SPD-Landesregierung arbeitet aktiv gegen das Gesetz“

Im Saarland hat bisher kein Cannabis-Club eine Anbaugenehmigung erhalten, was zu scharfer Kritik führt. Die Saarbrücker Zeitung berichtet (Quelle: https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/scharfe-kritik-noch-keine-genehmigung-fuer-cannabis-clubs-im-saarland_aid-124606091), dass der Verein "Saarihuana" den Landesbehörden Verschleppung vorwirft. Trotz eines Bundesgesetzes, das den Anbau in Vereinen erlaubt, bleibt die Umsetzung im Saarland aus, was viele Konsumenten in eine rechtliche Grauzone drängt.

Quellen:

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