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Nach der Cannabis-Entkriminalisierung fehlen Angebote für eine bessere Suchtprävention
Die Legalisierung von Cannabis in Niedersachsen sollte eine Verbesserung der Suchtprävention mit sich bringen, doch Experten kritisieren, dass es an finanziellen Mitteln und politischem Engagement mangelt. Heike Gronewold, Suchtberaterin im Kirchenkreis Verden, äußert sich frustriert: „Wir sind diejenigen, die die Präventionsmaßnahmen an die Schulen bringen. Aber wir haben nicht einen Cent gekriegt.“
Serdar Saris, Vorsitzender der Niedersächsischen Landesstelle für Suchtfragen, sieht die Entkriminalisierung der Konsumenten als positiven Schritt, bemängelt jedoch die unzureichenden Maßnahmen zur Prävention. Bärbel Lörcher-Straßburg, Drogenbeauftragte des Landes, betont, dass es an ernsthaftem politischen Willen fehle, um den Präventionsbereich zu stärken. „Wir können die Fläche nicht erreichen“, erklärt sie auf der Jahrestagung der NLS.
„Die Prävention und die ambulante Suchthilfe in Niedersachsen sind gut aufgestellt.“ – Andreas Philippi, Gesundheitsminister
Zusammenfassung: Die Legalisierung von Cannabis in Niedersachsen hat nicht die erhoffte Verbesserung in der Suchtprävention gebracht, da es an finanziellen Mitteln und politischem Engagement mangelt.
Ärger um Anbauverbot in Henstedt-Ulzburg: Cannabis-Club im Ex-„Joy“ klagt gegen Bauamt
Ein Cannabis-Club in Henstedt-Ulzburg hat gegen ein Anbauverbot geklagt, das vom Bauamt verhängt wurde. Der Club, der in den ehemaligen Räumlichkeiten des „Joy“ ansässig ist, sieht sich durch die Entscheidung in seiner Existenz bedroht. Der Betreiber des Clubs hat bereits neue Unterlagen bei der Genehmigungsbehörde eingereicht und erwartet eine Antwort bis Mitte September.
Die rechtlichen Auseinandersetzungen zeigen, wie schwierig es für Cannabis-Clubs ist, in Deutschland Fuß zu fassen, insbesondere wenn es um die Genehmigung von Anbauflächen geht. Der Club hat bereits knapp 300 Mitglieder, die jedoch noch keine Beiträge zahlen, da die Genehmigung noch aussteht.
Zusammenfassung: Der Cannabis-Club in Henstedt-Ulzburg klagt gegen ein Anbauverbot, das seine Existenz gefährdet. Die rechtlichen Hürden für Cannabis-Clubs in Deutschland bleiben hoch.
Legale Clubs in Göppingen: Wann geht es los mit dem Cannabis-Anbau?
In Göppingen warten Cannabis Social Clubs auf die Genehmigung für den Anbau von Marihuana. Während ein Club kurz vor der Genehmigung steht, gibt es beim zweiten Club keine Neuigkeiten. Ugur Aydin, Betreiber eines Kiosks, der einen Cannabis-Club gründen möchte, berichtet von Schwierigkeiten im Genehmigungsverfahren, sieht jedoch optimistisch in die Zukunft.
Die Nachfrage nach Cannabis in Deutschland ist gestiegen, seit die Legalisierung im April 2024 in Kraft trat. In Baden-Württemberg gibt es mittlerweile über 20 Cannabis Social Clubs, die auf die Genehmigung für den Anbau warten. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind jedoch weiterhin komplex und stellen eine Herausforderung für die Betreiber dar.
Zusammenfassung: In Göppingen warten Cannabis Social Clubs auf Anbaugenehmigungen, während die Nachfrage nach Cannabis seit der Legalisierung gestiegen ist.
Wachstum von mehr als 600 Prozent: Ältere Menschen entdecken Cannabis als Medizin
Die Nachfrage nach medizinischem Cannabis hat seit der Teillegalisierung im April 2024 um mehr als 600 Prozent zugenommen, insbesondere bei Patienten über 55 Jahren. Die Grünhorn Apotheke verzeichnet einen Anstieg der Verordnungen in dieser Altersgruppe um 640 Prozent. Besonders die Gruppe der 55- bis 64-Jährigen zeigt ein Wachstum von 711 Prozent.
Ältere Patienten suchen zunehmend nach Alternativen zu herkömmlichen Medikamenten, insbesondere bei chronischen Schmerzen und Schlafstörungen. Die Verwendung von einfach dosierbaren Anwendungsformen wie Extrakten und Kapseln nimmt zu, da diese weniger belastend für die Atemwege sind.
Zusammenfassung: Die Nachfrage nach medizinischem Cannabis bei älteren Menschen ist seit der Teillegalisierung um über 600 Prozent gestiegen, was auf ein wachsendes Interesse an alternativen Therapieformen hinweist.
Illegaler Cannabisclub an der Playa de Palma: Polizei nimmt deutsche Betreiber fest
Die Nationalpolizei auf Mallorca hat fünf Personen festgenommen, die einen illegalen Cannabisclub an der Playa de Palma betrieben haben. Bei der Durchsuchung des Lokals fanden die Beamten 870 Gramm Marihuana und 150 Gramm Haschisch. Der Betrieb des Clubs war illegal, da der Verkauf und Anbau von Marihuana in Spanien weiterhin verboten sind.
Obwohl in Deutschland Cannabis legalisiert wurde, bleibt der Anbau und Verkauf in Spanien ein rechtliches Grauen. Die Polizei warnt, dass viele Clubs in einer rechtlichen Grauzone operieren und die Bevölkerung dazu aufruft, Hinweise zu geben, wenn sie von illegalen Aktivitäten Kenntnis haben.
Zusammenfassung: Fünf Personen wurden in Mallorca festgenommen, weil sie einen illegalen Cannabisclub betrieben haben. Der Verkauf und Anbau von Marihuana bleibt in Spanien verboten.
Quellen:
- Nach der Cannabis-Entkriminalisierung fehlen Angebote für eine bessere Suchtprävention
- Ärger um Anbauverbot in Henstedt-Ulzburg: Cannabis-Club im Ex-„Joy“ klagt gegen Bauamt
- Legale Clubs in Göppingen: Wann geht es los mit dem Cannabis-Anbau?
- Grünes Gold an der Börse: Welche Cannabis-Aktien lohnen sich wirklich?
- Wachstum von mehr als 600 Prozent: Ältere Menschen entdecken Cannabis als Medizin
- US Open: Maria Sharapova mit „Comeback“ und nerviger Cannabis-Geruch
- Cannabis-Anbau in Bayern: Nur theoretisch erlaubt
- Illegaler Cannabisclub an der Playa de Palma: Polizei nimmt deutsche Betreiber fest
- Grassau: Grenzpolizei findet 150 Gramm Cannabis bei 18-Jährigem
- Großer Frust bei Nürnberger Cannabis-Club: Bayern blockiert weiterhin Anbau
- Experte für den Bau von Anlagen: 90 Prozent der Cannabis-Clubs anfangs zu optimistisch
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