Schweiz vor dem Wendepunkt: Cannabis-Legalisierung rückt näher!

23.02.2025 38 mal gelesen 0 Kommentare

Die unfassbar lange Geschichte der Schweizer Cannabis-Legalisierung

Die Schweiz hat eine bewegte Geschichte in Bezug auf die Legalisierung von Cannabis. Rund um die Jahrtausendwende wurden Cannabis-Produkte in Geschäften als Badezusatz oder Duftsäckchen verkauft, obwohl klar war, dass sie zum Rauchen genutzt wurden. Für 30, 50 oder 100 Franken konnte man Cannabis-Blüten erwerben, die offiziell nicht für Betäubungsmittelzwecke gedacht waren. Doch 2000 beendete das Bundesgericht diese Praxis. Trotz spektakulärer Razzien und der Schließung von Hanfläden blieb der Konsum in der Gesellschaft präsent. Heute rauchen etwa 4 Prozent der Schweizer Bevölkerung regelmäßig Cannabis, was rund 220.000 Personen entspricht. Weitere 200.000 konsumieren gelegentlich. (Quelle: watson.ch)

Ein neuer Anlauf zur Legalisierung wird derzeit unternommen. Die Gesundheitskommission des Nationalrats hat eine Vorlage erarbeitet, die den Anbau und Handel unter bestimmten Bedingungen legalisieren könnte. Geplant ist auch eine Lenkungsabgabe, deren Erträge der Bevölkerung zugutekommen sollen. Doch die SVP hat bereits Widerstand angekündigt. Umfragen zeigen jedoch, dass die Chancen für eine Legalisierung besser stehen als je zuvor. (Quelle: watson.ch)

Geht Legalisierung wählen! – DHV-News

Der Deutsche Hanfverband (DHV) ruft zur Bundestagswahl 2025 auf, um die Legalisierung von Cannabis voranzutreiben. In den Wahlprogrammen der Parteien gibt es deutliche Unterschiede, die der DHV analysiert hat. Besonders die Union wird von der Richtervereinigung gewarnt, dass eine Rücknahme der Legalisierung teuer werden könnte. In Rostock ist zudem ein Drug-Checking-Projekt gestartet, das Konsumenten die Möglichkeit bietet, ihre Substanzen auf Verunreinigungen testen zu lassen. (Quelle: hanfverband.de)

In München wurden die Bußgelder für Cannabis-Konsum halbiert, was zeigt, dass die Städte unterschiedlich mit der Legalisierung umgehen. Die Schweiz unternimmt ebenfalls einen neuen Anlauf zur Legalisierung, während in Marokko der Export von medizinischem Haschisch begonnen hat. Diese Entwicklungen zeigen, wie unterschiedlich die Ansätze weltweit sind. (Quelle: hanfverband.de)

Steigende Unfallzahlen in Bayern nach Cannabis-Legalisierung

In Bayern sind die Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss im Jahr 2024 um 27 Prozent gestiegen. Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) führt dies auf die Legalisierung von Cannabis zurück. Mehr als die Hälfte der betroffenen Fahrer stand unter dem Einfluss von Cannabis. Der Landesvorsitzende Jürgen Köhnlein kritisiert, dass das Unrechtsbewusstsein durch die Legalisierung geschwächt wurde. (Quelle: verbandsbuero.de)

Die DPolG fordert eine Rückkehr zu einer restriktiveren Drogenpolitik, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Gleichzeitig wird diskutiert, wie ein ausgewogener Ansatz zwischen persönlicher Freiheit und öffentlicher Sicherheit gefunden werden kann. (Quelle: verbandsbuero.de)

Erste Cannabis-Lizenz in Gelsenkirchen

In Gelsenkirchen wurde erstmals eine Anbaulizenz für einen Cannabis-Club vergeben. Dies markiert einen wichtigen Schritt in der Umsetzung der neuen Cannabis-Gesetzgebung. Der Club plant, den Anbau und die Verteilung von Cannabis in kontrollierten Mengen zu organisieren. Diese Entwicklung wird als Meilenstein für die Stadt und die Region angesehen. (Quelle: waz.de)

Die Lizenzvergabe zeigt, wie die Legalisierung in Deutschland voranschreitet. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese neuen Regelungen auf die Gesellschaft und den Markt auswirken werden. (Quelle: waz.de)

Quellen:

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