Inhaltsverzeichnis:
Aschheim: Hanf-König kämpft um sein Geschäft
In Aschheim kämpft der sogenannte "Hanf-König" Wenzel Cerveny um die Existenz seines Cannabis-Klubs. Aufgrund ausstehender Genehmigungen und politischer Widerstände hat er mittlerweile Mietschulden in Höhe von 120.000 Euro angehäuft. Die bayerische Staatsregierung verzögert laut Cerveny die Lizenzierung von Anbauvereinen, was ihn in eine prekäre Lage bringt. Ursprünglich sollten die monatlichen Mietkosten von 20.000 Euro durch Mitgliedsbeiträge und den Verkauf von Hanfprodukten gedeckt werden. Doch ohne Lizenz kann der Klub keine Einnahmen generieren.
Zusätzlich erschwert ein neu errichteter Spielplatz in der Nähe des geplanten Klubs die Situation, da dieser gesetzlich einen Cannabis-Klub im Umkreis von 200 Metern ausschließt. Trotz der Schwierigkeiten plant Cerveny, sich auf den Verkauf von Hanfprodukten zu konzentrieren, um sein Geschäft zu retten. Er hofft, durch die Pflanzsaison und den Verkauf von Vermehrungsmaterial die finanziellen Rückstände auszugleichen.
„Es war zwar anders geplant, aber dann ist es halt kein Klub“, so Cerveny. „Wir haben hier viel aufgebaut.“
Zusammenfassung: Wenzel Cerveny steht vor der Herausforderung, seinen Cannabis-Klub in Aschheim trotz politischer und finanzieller Hürden zu retten. Sein Fokus liegt nun auf dem Verkauf von Hanfprodukten.
Aurich und Wittmund: Dealer profitieren von Cannabis-Gesetz
Im Bereich der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund hat das Konsum-Cannabisgesetz zu einem Rückgang der Kriminalitätszahlen geführt, da der Besitz von bis zu 25 Gramm Cannabis straffrei ist. Allerdings profitieren laut Polizeichef Stephan Zwerg vor allem Dealer von der neuen Gesetzeslage. Viele Konsumenten beziehen ihr Cannabis weiterhin illegal, was die Verfolgung der Dealer erschwert. Früher konnten Hinweise von Käufern genutzt werden, doch diese Möglichkeit entfällt nun.
Zusätzlich ist das Unrechtsbewusstsein beim Cannabiskonsum gesunken, und die THC-Gehalte in Blutproben sind gestiegen. Dies erhöht das Risiko von Unfällen unter Drogeneinfluss. Zwerg kritisiert, dass das Gesetz vor allem denjenigen hilft, die es nicht unterstützen sollte.
Zusammenfassung: Das Cannabis-Gesetz hat in Aurich und Wittmund zu einem Rückgang der Kriminalität geführt, jedoch auch die Arbeit der Polizei erschwert und den illegalen Handel begünstigt.
Düsseldorf: Rückgang beim Cannabis-Handel, Anstieg bei harten Drogen
Die polizeiliche Kriminalstatistik 2024 zeigt in Düsseldorf einen Rückgang der Fälle von Cannabis-Handel um fast 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig verzeichnet die Polizei jedoch einen Anstieg beim Handel mit harten Drogen wie Heroin und Kokain. Insgesamt wurden 205 Fälle von Drogenhandel registriert. Der Worringer Platz bleibt ein Hotspot der Drogenszene.
Die Veränderungen im Drogenhandel werden auf die Cannabis-Legalisierung zurückgeführt, die den illegalen Markt für Cannabis geschwächt, aber den Fokus auf andere Substanzen verschoben hat.
Zusammenfassung: In Düsseldorf ist der illegale Cannabis-Handel rückläufig, während der Handel mit harten Drogen zunimmt. Die Cannabis-Legalisierung hat den Drogenmarkt verändert.
Hausham: Drogengeschäfte im Liebesrausch
Ein junges Paar aus Hausham wurde wegen groß angelegten Drogenhandels verurteilt. Der 22-jährige Mann und seine 19-jährige Partnerin handelten ein Jahr lang mit Cannabis, Kokain und verschreibungspflichtigen Tabletten. Der Mann erhielt eine Jugendhaftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten, während die Frau eine Geldauflage von 3.000 Euro zahlen muss. Der Handel lief so gut, dass der Mann seinen 16-jährigen Bruder als Verkäufer einsetzte.
Bei einer Hausdurchsuchung fanden Ermittler 1,7 Kilogramm Marihuana, 15 Gramm Kokain sowie Waffen. Die beiden Angeklagten sind mittlerweile kein Paar mehr. Die Frau entschuldigte sich vor Gericht und betonte, dass sie aus Liebe zu ihrem Partner gehandelt habe.
Zusammenfassung: Ein Paar aus Hausham wurde wegen Drogenhandels verurteilt. Der Fall zeigt die Verstrickung von persönlichen Beziehungen und kriminellen Aktivitäten.
Hamburg: 21-Jähriger mit 19 Kilo Cannabis erwischt
Am Hamburger Flughafen wurde ein 21-jähriger Mann mit 19 Kilogramm Cannabis im Gepäck festgenommen. Die Drogen waren in mehreren Taschen versteckt. Der Mann wurde von der Polizei verhaftet und muss sich nun vor Gericht verantworten. Die Herkunft der Drogen und der geplante Verwendungszweck sind Gegenstand der Ermittlungen.
Die Polizei betont, dass solche Mengen auf organisierten Drogenhandel hinweisen. Der Fall zeigt, dass trotz der Legalisierung von Cannabis der illegale Handel weiterhin ein Problem bleibt.
Zusammenfassung: Ein 21-Jähriger wurde in Hamburg mit 19 Kilogramm Cannabis erwischt. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen im Kampf gegen den Drogenhandel.
Quellen:
- Aschheim: Hanf-König kämpft um sein Geschäft
- Cannabis-Legalisierung in Aurich und Wittmund: Dealer profitieren vom Gesetz – Rückgang der Kriminalität
- Folgen der Cannabis-Legalisierung
- Polizeiliche Kriminalstatistik 2024: Weniger Cannabis, mehr harte Drogen – Rauschgift-Handel verändert sich
- Drogengeschäfte im Liebesrausch: Paar lagert Cannabis im Wohnzimmer
- 21-Jähriger landet in Hamburg – im Gepäck ausschließlich Marihuana
- Spürhündin feiert ersten Erfolg: Millionenschwerer Drogenfund am Flughafen Frankfurt
- Mega-Drogenfund: Verurteilter Cannabis-Plantagen-Betreiber wieder erwischt
- Flughafen Hamburg: Vom Zoll gestoppt – 21-Jähriger aus Bangkok will Koffer voll mit Marihuana einführen
- Zoll Aachen: Machete griffbereit und Marihuana in der Unterhose
- Lastwagenfahrer mit Marihuana am Steuer: Polizei stoppt Drogenfahrt in Graben
- Hamburg & Schleswig-Holstein: 19 Kilogramm Marihuana am Hamburger Flughafen beschlagnahmt
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