Cannabis-Legalisierung scheitert am Schwarzmarkt: Warum der illegale Handel unaufhaltsam bleibt

13.03.2025 56 mal gelesen 0 Kommentare

Der Cannabis-Schwarzmarkt bleibt ein Problem

Die Legalisierung von Cannabis in Deutschland zeigt bisher wenig Wirkung, während der Schwarzmarkt weiterhin floriert. Laut einem Bericht von Echo Online hat das Konzept der Legalisierung bislang keine faire Chance erhalten. Der illegale Handel bleibt ungehindert aktiv, was die Bemühungen um eine regulierte Cannabiswirtschaft erschwert. Die Problematik wird durch die Konkurrenzfähigkeit des Schwarzmarktes verstärkt, der oft günstigere Preise und eine breitere Verfügbarkeit bietet.

Stuttgarter Socialclub bleibt gelassen

Im Stuttgarter Socialclub „Mariana“ herrscht trotz politischer Unsicherheiten keine Panik. Die Stuttgarter Zeitung berichtet, dass Mitglieder des Clubs nicht befürchten, dass eine mögliche Rücknahme der Teillegalisierung durch die CDU drastische Auswirkungen auf den Konsum haben wird. Sprecher Jan-Henrik Ipsen betont, dass der Schwarzmarkt weiterhin eine Alternative bleiben würde, sollte die Legalisierung rückgängig gemacht werden. Zudem sei der Aufwand für eine erneute Strafverfolgung von Konsumenten enorm.

Lingenerin gesteht lukrativen Drogenhandel

Eine Frau aus Lingen hat vor Gericht gestanden, durch den Handel mit Marihuana rund 55.000 Euro verdient zu haben. Wie die Grafschafter Nachrichten berichten, wurde sie vom Amtsgericht Lingen verurteilt. Der Fall zeigt, wie profitabel der illegale Handel mit Cannabis weiterhin ist, trotz der Legalisierungsbemühungen in Deutschland.

Illegale Plantage in Hauswurz entdeckt

In Hauswurz, einem Ortsteil von Neuhof, wurde eine illegale Cannabis-Plantage mit 320 Pflanzen ausgehoben. Osthessen News berichtet, dass die Polizei zusammen mit THW und Feuerwehr die Plantage im September 2024 entdeckt hat. Zwei Personen wurden wegen bandenmäßigen Handels mit Cannabis angeklagt. Der Prozess soll am 17. März vor dem Landgericht Fulda beginnen.

Verein plant Cannabis-Anbau in Gütersloh

Ein Paar aus dem Kreis Gütersloh plant die Gründung eines Cannabis-Clubs und den Anbau der Pflanzen. Laut der Neuen Westfälischen hat die 40-jährige Initiatorin bereits sieben Mitglieder für den Verein gefunden. Der Vermieter stellt eine große Fläche für den Anbau zur Verfügung, was den Start des Projekts erleichtert.

Neuer THC-Grenzwert für Autofahrer

Seit dem 22. August 2024 gilt ein neuer THC-Grenzwert von 3,5 Nanogramm pro Milliliter Blut für Autofahrer. Die HNA berichtet, dass dieser Wert ähnlich wie die 0,5-Promille-Grenze für Alkohol eingeführt wurde. Strengere Regeln gelten für Fahranfänger und Mischkonsum mit Alkohol, wobei Bußgelder bis zu 1000 Euro drohen. Der ADAC warnt weiterhin vor den Risiken des Fahrens unter Cannabiseinfluss.

Regeln im Harz schwer durchsetzbar

Ein Jahr nach Inkrafttreten des neuen Cannabis-Gesetzes kämpfen die Städte im Harz mit der Durchsetzung der Auflagen. Der HarzKurier berichtet, dass die Gemeinden nicht über die nötigen Ressourcen verfügen, um die Kontrollen effektiv durchzuführen. Dies verdeutlicht die Herausforderungen bei der Umsetzung der Legalisierung auf lokaler Ebene.

Spürhund entdeckt 5,3 Kilo Marihuana

Am Flughafen Stuttgart hat ein Drogenspürhund 5,3 Kilogramm Marihuana in den Koffern eines Reisenden entdeckt. Laut den Stuttgarter Nachrichten wurde der Mann, der aus Barcelona einreiste, vorläufig festgenommen. Der Labrador Spike, der kurz vor seiner Pensionierung steht, bewies erneut seinen ausgezeichneten Spürsinn.

Familienausflug mit Marihuana und Stahlrute

Bei einer Zollkontrolle im Schwarzwald wurden bei einer Frau 5 Gramm Marihuana, eine Stahlrute und über 30.000 Schweizer Franken entdeckt. Presseportal.de berichtet, dass die Frau gegen mehrere Gesetze verstoßen hat, darunter das Konsumcannabisgesetz und das Waffengesetz. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung konnte sie ihre Reise fortsetzen.

Quellen:

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