Cannabis-Legalisierung senkt Straftaten: Gifhorn wird sicherer!

15.03.2025 36 mal gelesen 0 Kommentare

Weniger Straftaten in Gifhorn durch Cannabis-Legalisierung

Die Braunschweiger Zeitung berichtet, dass im Landkreis Gifhorn die Zahl der Straftaten im Zusammenhang mit Cannabis deutlich zurückgegangen ist. Dies wird auf die Legalisierung von Cannabis zurückgeführt, die den Schwarzmarkt geschwächt und den Konsum entkriminalisiert hat. Trotz dieser positiven Entwicklung gibt es in anderen Bereichen einen leichten Anstieg der Delikte.

Die Polizei in Gifhorn sieht die Legalisierung als einen wichtigen Schritt, um Ressourcen für schwerwiegendere Kriminalfälle freizusetzen. Der Landkreis gilt nun als einer der sichersten in Niedersachsen. Weitere Details finden sich im Artikel der Braunschweiger Zeitung unter: https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/gifhorn/article408556134/weniger-straftaten-in-gifhorn-wegen-cannabis-legalisierung.html

Canadian Cannabis Survey 2024: Legalisierung zeigt Erfolg

Das Hanf Magazin berichtet über die Ergebnisse des Canadian Cannabis Survey 2024, der von Health Canada durchgeführt wurde. Die Umfrage zeigt, dass der Konsum von Cannabis seit der Legalisierung 2018 stabil geblieben ist. Besonders bei Jugendlichen im Alter von 16 bis 19 Jahren ist der Konsum rückläufig, von 44 % im Jahr 2019 auf 41 % im Jahr 2024.

Ein weiterer Erfolg ist die Verdrängung des Schwarzmarktes: 72 % der Befragten beziehen Cannabis aus legalen Quellen, während nur noch 3 % auf illegale Anbieter zurückgreifen. Auch das Risikobewusstsein im Straßenverkehr hat sich verbessert, da weniger Menschen nach dem Konsum von Cannabis ein Fahrzeug führen. Mehr dazu im Hanf Magazin: https://www.hanf-magazin.com/news/canadian-cannabis-survey-2024-legalisierung-funktioniert/

Weniger Drogendelikte im Kreis Höxter

Die Neue Westfälische berichtet, dass die Legalisierung von Cannabis im Kreis Höxter zu einem Rückgang der Drogendelikte geführt hat. Die Polizei verzeichnet weniger Fälle im Zusammenhang mit Cannabis, was die Entlastung der Behörden zur Folge hat. Dennoch gab es in Steinheim einen großen Fund von 600 Pflanzen, der die Dimensionen des illegalen Anbaus verdeutlicht.

Die Legalisierung wird als ein Schritt gesehen, um den Schwarzmarkt zu bekämpfen und die Strafverfolgung auf schwerwiegendere Delikte zu konzentrieren. Weitere Informationen finden sich im Artikel der Neuen Westfälischen: https://www.nw.de/lokal/kreis_hoexter/hoexter/24060398_Nach-Legalisierung-von-Cannabis-Weniger-Drogendelikte-im-Kreis-Hoexter.html

THC-Grenzwert für Autofahrer angepasst

Die hna.de berichtet über die neuen Regelungen für den THC-Grenzwert im Straßenverkehr, die seit dem 22. August 2024 gelten. Der Grenzwert wurde auf 3,5 Nanogramm pro Milliliter Blutserum angehoben, um eine unverhältnismäßige Sanktionierung von Cannabiskonsumenten zu vermeiden. Für Fahranfänger und Mischkonsum mit Alkohol gelten jedoch weiterhin strengere Regeln.

Der ADAC unterstützt die neuen Regelungen, betont jedoch die Notwendigkeit einer intensiven Aufklärung über die Risiken von Cannabis im Straßenverkehr. Weitere Details sind im Artikel von hna.de nachzulesen: https://www.hna.de/leben/auto/gilt-neuer-thc-grenzwert-was-jetzt-fuer-cannabis-am-steuer-zr-93622040.html

Ein Jahr Cannabis-Freigabe: Herausforderungen bleiben

Der SWR zieht ein gemischtes Fazit nach einem Jahr Cannabis-Freigabe in Deutschland. Obwohl der Besitz von bis zu 25 Gramm Cannabis und der Anbau von drei Pflanzen pro Person legalisiert wurden, gibt es weiterhin bürokratische Hürden. Besonders die geplanten Modellprojekte für den Verkauf in Fachgeschäften kommen nur schleppend voran.

Experten fordern eine bessere Umsetzung und mehr Aufklärung, um die Vorteile der Legalisierung voll auszuschöpfen. Der vollständige Bericht ist auf der Webseite des SWR verfügbar: https://www.swr.de/swrkultur/wissen/ein-jahr-cannabis-freigabe-grosse-versprechen-schleppende-umsetzung-das-wissen-2025-03-15-102.html

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