Mehrheit der Deutschen will Cannabis-Gesetz behalten: Junge Generation besonders überzeugt

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11.03.2025 656 mal gelesen 0 Kommentare
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Eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt: 55 Prozent der Deutschen wollen das Cannabisgesetz behalten. Nur 36 Prozent sprechen sich für eine Abschaffung der Teillegalisierung aus. Besonders deutlich ist die Zustimmung bei den 18- bis 34-Jährigen.
Seit April 2024 dürfen Erwachsene unter bestimmten Bedingungen bis zu drei Cannabispflanzen anbauen und bis zu 50 Gramm aufbewahren. 75 Prozent der jungen Befragten lehnen eine Rücknahme des Gesetzes ab. Die Umfrage wurde im Februar 2025 mit 1012 Personen durchgeführt.
Die Zustimmung ist jedoch nicht ohne Vorbehalte: 49 Prozent sehen Cannabis als mögliche Einstiegsdroge, 39 Prozent befürchten mehr übermäßigen Konsum. Gleichzeitig glauben 60 Prozent, dass die Teillegalisierung den Schwarzmarkt eindämmen kann.
Bei der Umsetzung gibt es weiterhin Probleme. Bis November 2024 wurden von 440 Anträgen auf Cannabis Social Clubs nur 48 genehmigt, in Bayern bislang keiner, während Niedersachsen bereits 17 Zulassungen erteilte. Hohe Anforderungen und langsame Verfahren bremsen den gemeinschaftlichen Anbau.
Politisch bleibt die Zukunft des Gesetzes umstritten: Die CDU hat eine Rücknahme bei einem Wahlsieg angekündigt. Dennoch spricht sich die Mehrheit der Bevölkerung für die Beibehaltung aus, während Kritiker vor hohen Rückabwicklungskosten und möglichen Entschädigungsansprüchen der Clubs warnen.

Umfrage: Mehrheit der Deutschen gegen Abschaffung des Cannabisgesetzes

Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) zeigt, dass 55 Prozent der Deutschen gegen eine Rücknahme der Teillegalisierung von Cannabis sind. Nur 36 Prozent der Befragten sprachen sich für eine Abschaffung des Gesetzes aus. Besonders unter den 18- bis 34-Jährigen ist die Zustimmung zur Beibehaltung hoch: 75 Prozent dieser Altersgruppe lehnen eine Rücknahme ab. Die Umfrage wurde zwischen dem 12. und 18. Februar 2025 durchgeführt und befragte 1012 Personen im Alter von 18 bis 70 Jahren. (Quelle: APOTHEKE ADHOC, https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/politik/umfrage-cannabisgesetz-nicht-abschaffen/)

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Die Teillegalisierung, die seit April 2024 in Kraft ist, erlaubt den Anbau von bis zu drei Pflanzen und die Aufbewahrung von bis zu 50 Gramm Cannabis. Trotz der Zustimmung gibt es auch kritische Stimmen: 49 Prozent der Befragten sehen Cannabis als Einstiegsdroge, und 39 Prozent befürchten, dass die Legalisierung übermäßigen Konsum fördert. Dennoch glauben 60 Prozent, dass das Gesetz hilft, den Schwarzmarkt einzudämmen. (Quelle: Pharmazeutische Zeitung, https://www.pharmazeutische-zeitung.de/nur-36-prozent-wollen-cannabis-wieder-verbieten-153722/)

Ein Jahr Cannabis-Freigabe: Fortschritte und Herausforderungen

Seit der Einführung des Cannabisgesetzes im April 2024 ist der Konsum unter bestimmten Bedingungen legal. Die Umsetzung gestaltet sich jedoch schwierig. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH sind 60 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Legalisierung den Schwarzmarkt reduziert. Dennoch gibt es bürokratische Hürden, insbesondere bei der Genehmigung von Cannabis Social Clubs. Bis November 2024 wurden von 440 Anträgen nur 48 genehmigt. (Quelle: SWR, https://www.swr.de/swrkultur/wissen/ein-jahr-cannabis-freigabe-grosse-versprechen-schleppende-umsetzung-das-wissen-2025-03-15-100.html)

Die Clubs, die gemeinschaftlichen Anbau ermöglichen sollen, kämpfen mit hohen Anforderungen und langsamen Genehmigungsverfahren. Besonders in Bayern wurden bisher keine Clubs zugelassen, während Niedersachsen bereits 17 genehmigt hat. Diese Unterschiede zeigen die Herausforderungen bei der Umsetzung des Gesetzes. (Quelle: Telepolis, https://www.telepolis.de/features/Ein-Jahr-CanG-Mehrheit-der-Deutschen-fuer-Beibehaltung-des-Gesetzes-10310059.html)

Politische Debatte um die Zukunft des Cannabisgesetzes

Die politische Diskussion um das Cannabisgesetz bleibt hitzig. Die CDU hat angekündigt, das Gesetz bei einem Wahlsieg rückgängig machen zu wollen. Kritiker, darunter der Deutsche Richterbund, warnen vor den hohen Kosten einer solchen Rücknahme, da Cannabis Social Clubs Entschädigungsansprüche geltend machen könnten. (Quelle: krautinvest.de, https://krautinvest.de/cannabiz-die-news-im-februar-2025-97/)

Die Mehrheit der Bevölkerung scheint jedoch für die Beibehaltung des Gesetzes zu sein. Laut der Forsa-Umfrage halten 55 Prozent der Deutschen die Teillegalisierung für richtig. Besonders junge Menschen zwischen 18 und 34 Jahren unterstützen das Gesetz mit 75 Prozent Zustimmung. Die Debatte wird voraussichtlich auch in den kommenden Monaten die politische Agenda bestimmen. (Quelle: Ärzte Zeitung, https://www.aerztezeitung.de/Politik/Cannabis-Teillegalisierung-Haelfte-der-Bundesbuerger-gegen-Rueckabwicklung-des-Gesetzes-457075.html)

Quellen:

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