Mehrheit der Deutschen sagt Ja zur Cannabis-Legalisierung – CDU will zurückrudern!

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12.03.2025 617 mal gelesen 0 Kommentare
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Eine aktuelle Umfrage zeigt: Die Mehrheit der Deutschen will an der Cannabis-Teillegalisierung festhalten. Seit April 2024 dürfen Erwachsene bis zu drei Pflanzen anbauen und bis zu 50 Gramm besitzen. Ziel der Reform sind weniger Schwarzmarkt und mehr Jugendschutz.
Die CDU sieht das anders und bezeichnet die Legalisierung als gefährlichen Irrweg. Nach der Bundestagswahl 2025 will sie eine Rücknahme prüfen und verweist unter anderem auf mögliche Gesundheitsrisiken. Die SPD warnt dagegen vor neuer Kriminalisierung und einem stärkeren Schwarzmarkt.
Auch juristisch gibt es neue Entwicklungen: Die Plattform Dr. Ansay darf nicht mehr für Cannabis-Rezepte werben, die ohne direkten ärztlichen Kontakt ausgestellt werden. Das Landgericht Hamburg sah Risiken wie Suchtgefahr und Nebenwirkungen und verhängte zusätzlich Abmahnkosten von 1.006,78 Euro.
Beim Eigenanbau sind bis zu drei Pflanzen erlaubt, doch die Kultivierung verlangt Sorgfalt. Experten empfehlen Töpfe, ausreichendes Licht und natürliche Mittel gegen Schädlinge. Gleichzeitig bleibt der Schwarzmarkt aktiv, obwohl Cannabis teilweise legal erhältlich ist.
Wie groß die Probleme weiterhin sind, zeigt ein Fall am Flughafen Stuttgart: Ein Drogenspürhund entdeckte 5,3 Kilogramm Marihuana im Handgepäck eines Reisenden aus Barcelona. Der Mann wurde festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. Die Debatte über Chancen und Risiken der Legalisierung geht damit weiter.

Mehrheit der Deutschen unterstützt Cannabis-Legalisierung

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen die Legalisierung von Cannabis weiterhin befürwortet. Laut einem Bericht von WEB.DE News bleibt die gesellschaftliche Akzeptanz für die Teillegalisierung hoch, obwohl das Thema weiterhin kontrovers diskutiert wird. Die Legalisierung ermöglicht es Erwachsenen, bis zu drei Pflanzen selbst anzubauen und bis zu 50 Gramm Cannabis zu besitzen. Diese Regelung wurde im April 2024 eingeführt und zielt darauf ab, den Schwarzmarkt einzudämmen und den Jugendschutz zu stärken.

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CDU fordert Rücknahme der Cannabis-Legalisierung

Die CDU plant, die Cannabis-Legalisierung nach der Bundestagswahl 2025 zu überdenken. Wie die „Frankfurter Rundschau“ berichtet, bezeichnete der gesundheitspolitische Sprecher der CDU, Tino Sorge, die Legalisierung als „gefährlichen Irrweg“. Studien aus Kanada, die einen Anstieg von Psychosen nach der Legalisierung zeigen, werden als Argumente herangezogen. Die SPD hingegen warnt vor den Folgen einer Rücknahme, da dies Millionen Menschen kriminalisieren und den Schwarzmarkt stärken könnte.

Urteil gegen Online-Plattform „Dr. Ansay“

Die Apothekerkammer Nordrhein hat vor dem Landgericht Hamburg einen Erfolg gegen die Plattform „Dr. Ansay“ erzielt. Laut der Pharmazeutischen Zeitung darf die Plattform nicht mehr für telemedizinische Behandlungen werben, bei denen Cannabis-Rezepte ohne ärztlichen Kontakt ausgestellt werden. Das Gericht begründete dies mit den Risiken von Cannabis, wie Suchtgefahr und Nebenwirkungen. „Dr. Ansay“ muss zudem Abmahnkosten in Höhe von 1.006,78 Euro zahlen.

Tipps für den Eigenanbau von Cannabis

Der Nordkurier gibt praktische Tipps für den Eigenanbau von Cannabis. Seit der Legalisierung dürfen Erwachsene bis zu drei Pflanzen anbauen. Experten empfehlen, die Pflanzen in Töpfen zu kultivieren, um sie vor Witterungseinflüssen zu schützen. Zudem sollten Schädlinge wie Spinnenmilben mit natürlichen Mitteln wie Neemöl bekämpft werden. Der Eigenanbau erfordert jedoch Sorgfalt, da die Pflanzen licht- und nährstoffintensiv sind.

Schwarzmarkt bleibt trotz Legalisierung aktiv

Wie die Main-Spitze berichtet, blüht der Schwarzmarkt für Cannabis weiterhin, obwohl der legale Konsum seit einem Jahr erlaubt ist. Suchtberater und Polizei stellen fest, dass die Hemmschwelle für Erstkonsumenten gesunken ist, während der illegale Handel nach wie vor floriert. Dies zeigt, dass die Legalisierung allein nicht ausreicht, um den Schwarzmarkt vollständig zu verdrängen.

Drogenspürhund entdeckt 5,3 Kilogramm Marihuana

Am Flughafen Stuttgart hat ein Drogenspürhund 5,3 Kilogramm Marihuana in einem Handgepäckskoffer entdeckt. Laut der Nürtinger Zeitung wurde der 48-jährige Reisende aus Barcelona festgenommen, und die Drogen wurden sichergestellt. Der Mann befindet sich nun in Untersuchungshaft. Der Fall zeigt, dass der Schmuggel von Cannabis trotz der Legalisierung weiterhin ein Problem darstellt.

Quellen:

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