Uneinigkeit über Online-Rezepte für Cannabis: Reformen in Schleswig-Holstein diskutiert

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13.09.2025 506 mal gelesen 0 Kommentare
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In Schleswig-Holstein wird über neue Regeln für Cannabis-Online-Rezepte gestritten. Die Bundesregierung will angesichts steigender Importe den Jugendschutz stärken und möglicherweise Online-Verschreibungen einschränken.
Gesundheitsministerin von der Decken unterstützt die Reform, während die Grünen vor Überregulierung warnen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob ein persönlicher Arztkontakt den Patientenschutz verbessert oder die Telemedizin gerade in ländlichen Regionen gebraucht wird.
Auch der Versand von medizinischem Cannabis könnte betroffen sein. Kritiker befürchten dadurch Versorgungsprobleme für Patientinnen und Patienten außerhalb größerer Städte.
Der Blick auf die Kriminalstatistik zeigt: Im Kreis Hildburghausen wurden 2024 insgesamt 130 Drogendelikte registriert. Cannabisdelikte sanken zwar von 71 auf 43 Fälle, doch laut Polizei besteht der Schwarzmarkt weiter.
Für zusätzliche Schlagzeilen sorgt ein Unfall in Berlin, bei dem ein unter Drogen stehender 20-Jähriger in eine Kindergruppe fuhr und fünf Menschen verletzte. Experten warnen außerdem vor illegalen Vapes mit synthetischen Cannabinoiden, deren Inhaltsstoffe unbekannt sind und erhebliche Gesundheitsrisiken bergen.

Uneinigkeit über das Verbot von Online-Rezepten für Cannabis in Schleswig-Holstein

Die Bundesregierung plant, aufgrund eines signifikanten Anstiegs beim Import von medizinischem Cannabis, Maßnahmen gegen Online-Rezepte zu ergreifen, um den Jugendschutz zu stärken. In Kiel herrscht jedoch Uneinigkeit über die Reformen, da die Meinungen darüber, ob ein Verbot den Patientenschutz verbessert oder zu einer Überregulierung führt, stark divergieren. Gesundheitsministerin von der Decken unterstützt die Reform, während der Grüne Koalitionspartner Bedenken äußert.

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„Das ist sehr kritisch zu bewerten, denn (zu medizinischen Zwecken) eingesetzte Cannabisblüten sind ein Arzneimittel mit Suchtrisiko und zusätzlich weiteren gesundheitlichen Risiken.“ - Dagmar Hildebrand, Drogenpolitikerin der CDU

Die Diskussion über die Telemedizin, die es Patienten ermöglicht, Cannabis online zu bestellen, wirft Fragen auf. Während einige Politiker die Notwendigkeit eines persönlichen Kontakts zwischen Ärzten und Patienten betonen, plädieren andere für eine Stärkung der Telemedizin als zukunftsweisende Gesundheitsversorgung, insbesondere in ländlichen Regionen.

Die geplanten Maßnahmen könnten auch den Versand von Cannabis betreffen, was laut Kritikern zu Versorgungsproblemen für Patienten in ländlichen Gebieten führen könnte. Die Debatte über die Regulierung von Cannabis bleibt in Schleswig-Holstein ein heißes Thema.

Wichtigste Erkenntnisse: Uneinigkeit über Online-Rezepte für Cannabis; Gesundheitsministerin unterstützt Reform, Grüne äußern Bedenken; Diskussion über Telemedizin und Versand von Cannabis.

Quelle: shz.de

Steigende Drogendelikte im Kreis Hildburghausen trotz Teillegalisierung

Trotz der Teillegalisierung von Cannabis im Jahr 2024 bleibt die Zahl der Drogendelikte im Kreis Hildburghausen hoch. Im Jahr 2024 wurden 130 Fälle im Zusammenhang mit Drogen registriert, was einen Rückgang von elf Fällen im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Die Polizei stellt jedoch fest, dass die meisten dieser Delikte nach wie vor mit Cannabis in Verbindung stehen.

Die Kriminalstatistik zeigt, dass die Straftaten im Bereich Cannabis von 71 auf 43 zurückgegangen sind, was jedoch nicht den Rückgang der Gesamtzahl der Drogendelikte widerspiegelt. Der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion, Stephan Lörtzing, betont, dass trotz der Teillegalisierung weiterhin ein Schwarzmarkt für Cannabis existiert.

Wichtigste Erkenntnisse: 130 Drogendelikte im Jahr 2024; Rückgang der Cannabisdelikte von 71 auf 43; anhaltender Schwarzmarkt für Cannabis.

Quelle: inSüdthüringen

Unfall in Berlin: 20-Jähriger unter Drogen fährt in Kindergruppe

Ein 20-Jähriger hat in Berlin-Wedding mit seinem Auto in eine Gruppe von Kindern gefahren, während er unter dem Einfluss von Drogen und Medikamenten stand. Der Vorfall ereignete sich am 4. September, als der Fahrer trotz roter Ampel in die Gruppe fuhr, die gerade die Straße überqueren wollte. Dabei wurden vier Kinder und eine Betreuerin verletzt.

Die Polizei stellte bei dem Fahrer eine nicht unerhebliche Menge Marihuana sicher. Gegen ihn wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit im Straßenverkehr und dem Umgang mit Drogen auf.

Wichtigste Erkenntnisse: Unfall mit Verletzten in Berlin; Fahrer stand unter Drogen; Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Quelle: Spiegel

Warnung vor illegalen Vapes mit synthetischem Cannabis

Experten warnen vor der Verwendung von illegalen Vapes, die synthetisches Cannabis enthalten. Diese Produkte, die oft als harmlose Alternativen zu Nikotin angeboten werden, können erhebliche gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Die Gefahren des Konsums von synthetischen Cannabinoiden sind gut dokumentiert und können zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen.

Die Bundesregierung und Gesundheitsbehörden raten dringend davon ab, solche Produkte zu konsumieren, da sie nicht reguliert sind und die Inhaltsstoffe unbekannt bleiben. Die Aufklärung über die Risiken und die Gefahren des Konsums von synthetischen Drogen ist von entscheidender Bedeutung, um die öffentliche Gesundheit zu schützen.

Wichtigste Erkenntnisse: Warnung vor illegalen Vapes mit synthetischem Cannabis; erhebliche gesundheitliche Risiken; Aufklärung über Gefahren notwendig.

Quelle: Deutschlandfunk

Quellen:

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