Köln wird zum Hotspot für Cannabis-Clubs – doch strenge Regeln bremsen den Boom

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09.03.2025 1008 mal gelesen 0 Kommentare
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Köln entwickelt sich zum Hotspot für Cannabis-Anbauvereinigungen: 16 Clubs sind bereits offiziell genehmigt, 24 weitere Anträge werden geprüft. Zwei Anträge wurden zurückgezogen, sieben Vorhaben in Nordrhein-Westfalen ganz aufgegeben.
Der Weg zur Genehmigung bleibt anspruchsvoll. Standorte dürfen etwa nicht in der Nähe von Schulen oder Kindergärten liegen, weshalb ein Club nach eigenen Angaben keine geeignete Immobilie fand. In Nordrhein-Westfalen gibt es insgesamt 52 genehmigte Vereine und 89 wartende Anträge.
Politisch steht die Teillegalisierung erneut unter Druck. Die CDU fordert nach dem Regierungswechsel eine Rücknahme und verweist auf mögliche Gesundheitsrisiken, während die Gewerkschaft der Polizei zwar Änderungen, aber keine Rückkehr zur alten Rechtslage fordert.
Die SPD warnt vor den Folgen einer Rücknahme: Rund 4,5 Millionen Menschen könnten wieder kriminalisiert werden, zudem drohten hohe Kosten. Gleichzeitig zeigt eine Forsa-Umfrage, dass 55 Prozent der Deutschen die Teillegalisierung befürworten.
Besonders deutlich ist die Zustimmung bei den 18- bis 34-Jährigen: 75 Prozent lehnen eine Abschaffung ab. Dennoch sehen 73 Prozent gesundheitliche Risiken durch Cannabis, weshalb die Krankenkasse mehr Prävention und Aufklärung fordert.

Köln: Cannabis-Clubs auf dem Vormarsch, aber nicht ohne Herausforderungen

In Köln wurden bisher 16 Cannabis-Clubs offiziell genehmigt, während 24 weitere Anträge noch geprüft werden. Zwei Anträge wurden zurückgezogen, wobei die Gründe oft unklar bleiben. Ein Club gab an, keine geeignete Lokalität gefunden zu haben, was die strengen Vorgaben für die Standorte verdeutlicht. Diese dürfen sich beispielsweise nicht in der Nähe von Schulen oder Kindergärten befinden. Insgesamt gibt es in Nordrhein-Westfalen 52 genehmigte Anbauvereinigungen, während 89 weitere auf ihre Zulassung warten. Sieben Antragsteller haben ihre Pläne bereits aufgegeben. (Quelle: t-online.de, https://www.t-online.de/region/koeln/id_100626516/koeln-bereits-16-cannabis-clubs-in-der-stadt-genehmigt.html)

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Union fordert Reform der Cannabis-Teillegalisierung

Nach der Bundestagswahl und der Ernennung von Friedrich Merz zum Bundeskanzler wird die Teillegalisierung von Cannabis erneut kontrovers diskutiert. Die CDU bezeichnet das Gesetz als „gefährlichen Irrweg“ und fordert eine Rücknahme. Studien aus Kanada zeigen laut CDU-Politikern einen Anstieg von Psychosen nach der Legalisierung. Gleichzeitig betont die Gewerkschaft der Polizei, dass eine Rückkehr zur alten Rechtslage nicht sinnvoll sei, jedoch Anpassungen notwendig wären. Die SPD hingegen warnt vor den Folgen einer Rücknahme, die 4,5 Millionen Menschen wieder kriminalisieren und hohe Kosten verursachen würde. (Quelle: fr.de, https://www.fr.de/politik/unionspolitiker-draengen-auf-reform-der-cannabis-teillegalisierung-zr-93614191.html)

Umfrage: Mehrheit der Deutschen für legales Kiffen

Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt, dass 55 Prozent der Deutschen die Teillegalisierung von Cannabis befürworten und gegen eine Rücknahme des Gesetzes sind. Besonders die jüngere Generation zwischen 18 und 34 Jahren spricht sich mit 75 Prozent deutlich gegen eine Abschaffung aus. Gleichzeitig sehen 73 Prozent der Befragten gesundheitliche Risiken durch den Konsum von Cannabis. Die Krankenkasse fordert verstärkte Präventionsmaßnahmen, um junge Menschen besser über die Gefahren aufzuklären. (Quelle: STERN.de, https://www.stern.de/gesellschaft/regional/niedersachsen-bremen/was-wird-aus-cannabisgesetz---haelfte-der-erwachsenen-in-deutschland-fuer-legales-kiffen-35534998.html)

Quellen:

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